Chronik

1963-1965

Die erste große Auslandsreise unternahm der junge Club an Pfingsten 1963 nach Paris-Orly, wo ein Freundschaftsspiel ausgetragen wurde. In der Meisterschaft konnte man an die Erfolge des Vorjahres nicht anknüpfen. Wieder kamen neue Gesichter wie z.B. Friedhelm Schulte, Willi Budde und Hans "Mecki" Grahe zum Verein.
Es zeigte sich, dass die betagten NSU Max immer reparaturanfälliger wurden und kaum ein Spiel ohne Schaden überstanden. Wie auch schon andere Vereine so wurde auch in Valbert beschlossen neue Spezialmotorräder der Marke "Maico" anzuschaffen. Das Geld für die spritzigen Zweitakter wurde per Kredit beschafft, da man sich aufgrund der guten Zuschauerzahlen keine großen Gedanken über die Rückzahlungen machte. Und wirklich brachte das Jahr 1965 mit den neuen Maschinen auch den sportlichen Erfolg. Im Halbfinale traf man auf Philippsburg und konnte im Hinspiel ein gutes 1:1 Unentschieden erreichen. Die Zuversicht das Rückspiel in Valbert zu gewinnen und somit das Finale zu erreichen war demnach sehr groß. Eine klare 0:3 Niederlage im Rückspiel machte jedoch alle Hoffnungen auf den großen Erfolg zunichte.

Da die Spieleinnahmen der Saison 1965 letztendlich nicht so hoch ausfielen wie erwartet kam man mit den Rückzahlungen des Kredites in Schwierigkeiten. Getreu dem Spruch: "In der Not erkennt man den wahren Freund" verblieben plötzlich nicht mehr sehr viele Mitglieder beim Club. Die Lösung des Finanzproblems schafften die Motoballer durch eine Gemeinschaftsarbeit. In einem Wald bei Valbert war eine größere Menge Langholz zu schlagen. Unter der Regie von Friedhelm Abel, der eine Seilwinde und eine Raupe besorgte wurde die bis heute unvergessene Holzaktion in Angriff genommen und von einem "harten Kern" MSF-Mitgliedern durchgezogen.

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