Chronik

1974-1978

Für Norbert Busse, der wieder nach Leverkusen wechselte kam 1974 Franz Sasse der schon beim MSC Lüdenscheid - Heerwiese gespielt hatte. Die neu formierte Mannschaft von Trainer Kurt Struth behaupteten sich während der gesamten Saison an der Tabellenspitze und wurde am Ende durch eine Entscheidung am "grünen Tisch" noch auf Platz 2 zurückgestuft. Damit war man erneut nur Vizemeister der Nord/West-Gruppe.

Wie schon in den vergangenen Jahreshauptversammlungen, so gab es auch 1975 keine entscheidenden Neuerungen. Willi Budde, Wolfgang Harbig und Irmgard Zapatka wurden im Vorstand bestätigt. Der sportliche Erfolg blieb in der Saison 1975 aus. Dies mag an der verletzungsbedingten Pause von Willi Budde sowie am Fehlen von Franz Sasse, der sich vom aktiven Sport zurückzog gelegen haben. Der neue und sehr engagierte Sportleiter Hans Dieter Richter hatte nun die Aufgabe um die alten Hasen Achim Sommer und Willi Budde ein neues Team zu formen. Hartmut Lorenz entpuppte sich als starker Verteidiger und Franz Josef Vonnahme sowie Dieter Falz unterstützten Budde im Sturm. Neu hinzu kamen die Brüderpaare Oliver und Peter Hermel sowie Ralf und Rainer Heller. Unter Regie von Monteur Johannes Frey wurden dann im Winter 1976/1977 die von Hans Dieter Richter neu konstruierten Motorräder gebaut. Was dann für 1977 niemand erwartet hatte traf ein. Das junge Team erreichte erneut das Halbfinale gegen Durmersheim wo die Trauben dann allerdings viel zu hoch hingen.

Willi Budde war in der abgelaufenen Saison mit 35 Toren absoluter Torschützenkönig geworden. Die Verlegung des Werkstattraumes erfolgte im Herbst 1977 von Wilbringhausen nach Kierspe - Neuenhagen. Obwohl man sich zu Saisonbeginn 1978 mit den beiden Spitzenspielern Herbert Wolf und Klaus "Mozart" Jeske vom MBC Lüdenscheid verstärkt hatte lief sportlich nicht viel zusammen. Wenn auch viele erwartet hatten mit dieser Verstärkung nun endlich den Durchbruch zu schaffen, so blieb am Ende nur der undankbare 3. Platz und die Erfahrung, daß große Namen allein noch keinen Meister machen. 

Da einige der älteren Spieler ihre Laufbahn beendet hatten, bemühte sich der Vorstand um eine Verstärkung der Mannschaft. Mit Norbert Busse konnte man den gefürchteten Torjäger der Nord-west Gruppe vom SVB Leverkusen abwerben. Dank der vielen Tore des Gespanns Budde/ Busse in der Saison 1973 wurde erneut Platz 2 und damit das Halbfinale erreicht. Zuvor jedoch war man nach Saint Epain in Frankreich eingeladen wo bei volksfestähnlicher Stimmung und drückender Hitze mit 10:4 gewonnen wurde. Als Fahrer des Ford Transit Maschinenwagens hatten Johannes Frey und Wolfgang Harbig hier wohl das schwerste Amt. In dem folgenden, sehr turbulenten Halbfinale schied man gegen den MSC "Comet" Durmersheim aus.

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