Chronik

1982-1984

Einen wichtigen Wechsel auf dem Sportleiterposten gab es 1982 als Jonny Mallon dieses Amt übernahm. Mit einer zweimal einjährigen Unterbrechung übte er dieses Amt bis 1999 sehr erfolg-reich aus. Eine tolle Kameradschaft und Gastfreundschaft erlebte man bei einem Freundschafts-spiel in Twente/Holland wo ein Spiel auf einem Fest vor über 2.000 Zuschauern ausgetragen wurde. Die Söhne des ehemals Aktiven Friedhelm Schulte, Manfred und Wilfried gesellten sich nun zur Mannschaft. Johannes Frey, lange Jahre bewährter Monteur der Mannschaft übergab dieses Amt an die Brüder Jens und Uwe Köhl die sehr schnell in diese Aufgabe hineinwuchsen. Erstmals konnte man in der Meisterschaftsrunde 1982 die rote Laterne abgeben und sogar Platz 4 erreichen. Während Andre Biermann vom Nachbarclub MBC nur ein sehr kurzes Gastspiel beim MSF gibt, fügt sich der neue Torwart, Ferdy Gruß sehr gut ins Team ein und wurde zum echten Rückhalt der Mannschaft. Die Saison brachte erste Früchte der intensiven Jugendarbeit so daß am Ende ein guter 3. Platz heraussprang. Zur Auffrischung der Kontakte wurden erneut zwei Spiel gegen das Team der UdSSR ausgetragen. Eine ganze Serie von nationalen Freundschaftsspielen konnte das junge MSF-Team zum Saisonende gewinnen. Das 25-jährige Jubiläum im Jahr 1984 wurde sehr zünftig in einem Festzelt am Motoballplatz "Waldstadion" gefeiert. Nach einem Jugendspiel am Freitagabend, einem Alte Herren Spiel am Samstag traf dann die "Erste" am Sonntag auf den zwölfmaligen Deutschen Meister MSC "Comet" Durmersheim und gewann überraschend mit 4:2 Toren. Die gute sportliche Leistung dauerte während der gesamten Saison an und nach 6 Jahren Abstinenz standen die Schützlinge von Trainer Jonny Mallon endlich wieder im Halbfinale.

Der Gegner im Halbfinale war kein anderer als der mehrfache Deutsche Meister MSC "Puma" Kuppenheim. Vor der guten Kulisse von 800 Fans wurde das Spiel am Haunerbusch ausgetragen. Bis zur Hälfte konnten die MSF-Youngster mit 3:3 überraschend gut mithalten bevor die "Pumas" mit fünf weiteren Toren die Sache klar machten. Im Rückspiel blieb man mit 9:0 gegen den späteren Deutschen Meister erneut Chancenlos. 

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